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Tomke Tarin

Reisebericht: Wandern auf der Vulkaninsel La Palma

La Palma - La Isla Bonita

Tomke Tarin
28.11.2018
Noch einmal etwas Sonne tanken, bevor die kalten Monate beginnen: Im November 2018 ging es für mich nach La Palma, die nordwestlichste der Kanarischen Inseln. La Palma verzaubert mit wunderschönen Nationalparks, beeindruckenden Vulkanlandschaften, schwarzen Stränden, charmanten Ortschaften und ganzjährig milden Temperaturen. Nicht umsonst wird La Palma „La Isla Bonita“ (die schöne Insel) genannt.
La Palma ist ein Traumziel für Naturliebhaber und Aktivurlauber und ein wirklich wunderschönes Fleckchen Erde. Nach rund 4,5 Flugstunden erreicht man die Insel des "ewigen Frühlings" auf den Kanaren. Das Thermometer sinkt hier selbst im Winter selten unter die 20 Grad Marke und ist deshalb ein ganzjähriges Reiseziel.
Aussicht auf Berge
La Palma wird auch "die grüne Insel" genannt

Nationalpark La Caldera de Taburiente

Mit Schluchten, Kiefernwäldern, Bächen und Quellen ist der Nationalpark La Caldera de Taburiente, einer der größten Erosionskrater der Welt, ein Traum für Wanderer. Meine Tour führt mich durch die Barranco de las Angusitas, die „Schlucht der Todesängste“ entlang des Flusses Rio Almendro Amargo.

Der Pfad verläuft durch die tief eingeschnittene Schlucht, rechts und links ragen Feldwände empor. Je nach Wasserstand des Baches sucht man sich seinen eigenen Weg und nutzt die Steine, um das Bachbett zu durchqueren (Tipp: Handtuch mitnehmen, falls man sich doch einmal die Schuhe ausziehen muss).

Aussicht auf Berge
Durch die „Schlucht der Todesängste“
Ziel der Wanderung war der Cascada de Colores, „Wasserfall der Farben“. Die Wände wurden vom mineralhaltigen Wasser in leuchtende Farben getaucht: Von orange und grün bis hin zu knallgelb ergibt sich ein tolles Farbspiel.
Aussicht auf Berge
Tolle Kulisse: Der Wasserfall der Farben

Naturpark Cumbre Vieja

Der Naturpark Cumbre Vieja erstreckt sich im Süden der Insel und hat durch die letzten Vulkanausbrüche eine einzigartige Landschaft geschaffen. Im Zentrum des Naturparks thront der 1.921 Meter hohe Pico Nambroque, nach dem Pico Deseada der zweithöchste Berg der Cumbre Vieja. Meine Tour startete am Refugio El Pilar, einem wunderschönen Grillplatz inmitten eines Kiefernwaldes.

Aussicht auf Berge
Aussicht vom 1.925 Meter hohen Pico Nambroque
Oben angekommen eröffnet sich ein traumhafter Rundum-Blick über den Naturpark mit den zahlreichen Kiefernwäldern, einer beeindruckenden Bergkulisse, und auf die Hauptstadt Santa Cruz de La Palma. Die Sicht war so gut, dass sogar die Spitze des Pico del Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa zu sehen war!
Aussicht auf Wolken
Im Hintergrund sieht man die Spitze des Pico del Teide

Zwischen den Vulkanen

Im Süden der Insel erhebt sich der 439 m hohe Vulkan Teneguía. Die Landschaft ist recht karg: ein paar Kakteen, Geröll und dunkles Lavagestein. Nach einer Wanderung bis hoch auf den Kraterrand wird man mit einer tollen Panoramaaussicht belohnt. Von hier sieht man den Nachbarvulkan San Antonio, den Leuchtturm an der Punta de Fuencaliente im Süden und hat natürlich einen grenzenlosen Blick über den Atlantik. Der Vulkan Teneguía ist übrigens 1971 das letzte Mal ausgebrochen.

Bild vom Vulkan
Auf dem Weg zum Vulkan Teneguía

Roque de los Muchachos

Einen Abstecher zum höchsten Punkt der Insel durfte natürlich nicht fehlen: Der Roque de Los Muchachos bietet mit seinen 2.426 Metern einen fantastischen Ausblick – vorausgesetzt, die Wolken hängen nicht zu tief. Leider hat das Wetter an diesem Tag nicht mitgespielt, daher habe ich von der prächtigen Aussicht nicht viel gesehen. Ein Grund mehr, La Palma ein weiteres Mal zu besuchen!

Bild vom Vulkan
Roque de Los Muchachos: bei guter Sicht hat man hier eine wunderbare Aussicht ;-)

Ganz in der Nähe befindet sich das Observatorium, eine Ansiedlung von Sternwarten am Hang des Roque de Los Muchachos. Die besonderen klimatischen Verhältnisse bilden die besten Voraussetzungen für astronomische Forschungen.


Santa Cruz de La Palma

Die Hauptstadt Santa Cruz de La Palma liegt im Osten der Insel: Der schwarze Strand, die bunten Häuser und die Bergkette im Hintergrund bilden eine tolle Kulisse. Die historische Hafenstadt mit den schönen Kolonialbauten, zahlreichen Gassen und gemütlichen Cafés und Restaurants lädt zum Bummeln und Flanieren ein. Insgesamt lässt sich Santa Cruz de La Palma wunderbar zu Fuß erkunden, die Wege sind kurz und man findet sich gut zurecht. Mein Tipp: das El Café de Don Manuel; dort gibt es leckeren Kaffee und eine tolle Kuchenauswahl. Abends dann ein paar typische spanische Tapas mit Blick auf den Atlantik – herrlich! 

Bild vom schwarzen Strand
Santa Cruz de La Palma mit dem schwarzen Strand
Die kleine Insel im Atlantik trägt den Beinamen "La Isla Bonita" völlig zu Recht! Übrigens wird La Palma  bei vielen Kanaren-Kreuzfahrten angelaufen. Das Kreuzfahrtterminal befindet sich direkt in Santa Cruz de La Palma. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung in die Stadt.

Kanaren Kreuzfahrten


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