HanseatReisen

G. Würdemann-Ihnen

Eine Fluss- und Kanalfahrt und Besuch einiger Weihnachtsmärkte

Winterliches Ostfriesland

Gunda Würdemann-Ihnen, Reisebegleitung
03.01.2020
Die Wettervorhersagen für die nächsten Tage waren nicht vielversprechend: Dichter Nebel, Nieselregen, dicke graue Wolken mit niedrigen Temperaturen waren angesagt. Davon ließen sich die Gäste aber nicht beeindrucken. Alle freuten sich auf eine Kombination aus Weihnachtsmärkten in Oldenburg, Leer und Groningen, auf herrliche flache Landschaften mit weiten Blicken in die Ferne und auf das kleine Schiff, die „MS ARKONA“. Hier herrschte eine familiäre, gemütliche und entspannte Atmosphäre. Gemütlich deswegen, weil das Schiff langsam und gemächlich auf dem Wasser schipperte, während die Landschaften wie ein Film an uns vorbeizogen. Die Crew ließ die Reise zu einem herrlichen Erlebnis werden.
Die ARKONA
Die Arkona - unser Schiff für die nächsten Tage

Tag 1 - Bremen

Schon um 15.30 Uhr kamen die ersten Gäste an Bord und wurden von einem Weihnachtsmann begrüßt. Der Reiseleiter Frank hat die Gäste in die Lounge zu einem kleinen Imbiss mit Tee und Kaffee geladen. Bevor die Kabinen bezogen werden durften, mussten zunächst die Formalitäten des Check-ins zügig erledigt werden. Ein sehr angenehmer Empfang.

Klein, gemütlich und überschaubar war das Schiff ARKONA. Verlaufen unmöglich! Die schmalen Stufen zu den Kabinen waren gewöhnungsbedürftig, aber man lernt ja schnell, die Füße schräg aufzusetzen.

Zunächst stand aber die Seenotrettungsübung, besser gesagt, die "Flussrettungsübung" mit einigen Verhaltensregeln auf dem Programm, da konnte und durfte sich keiner entziehen. Gleichzeitig wurden einige verantwortliche Mitglieder der Crew vorgestellt. Ich gehörte auch dazu. So lernten die Gäste mich als Hanseat Reisebegleitung auch gleich kennen und alle wussten, wer für welches Department zuständig war. Sogar der Kapitän war dabei.

Vier Tage auf Flüssen und Kanälen unterwegs von Bremen über Oldenburg und Leer nach Groningen. Wir sollten während der kommenden Tage einiges Neues erfahren. Nachmittags zur Kaffeestunde und abends nach dem Abendessen wurde in der Lounge täglich für nette Unterhaltung gesorgt. 

Die ARKONA - festlich geschmückt
Die festlich geschmückte ARKONA

Auf dem Bremer Weihnachtsmarkt

Am ersten Tag blieben wir bis zum Morgen des folgenden Tages in Bremen auf der Weser. Die Weser ist für unsere norddeutschen Verhältnisse ein breiter Fluss und hat an etlichen Stellen eine doch recht starke Strömung. Sie ist ein Strom, der in nördliche Richtung die Mittelgebirgsschwelle und das norddeutsche Tiefland durchfließt. Ihren Namen trägt sie ab Hann. Münden, wo sich beide Quellflüsse Werra und Fulda vereinigen. Hier steht ein Stein vom 31. Juli 1899, auf dem steht:

„Wo Werra und Fulda sich küssen

Sie ihre Namen büssen müssen,

Und hier entsteht durch diesen Kuss

Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss.“

Südlich von Nienburg kommt die Weser nach Niedersachsen und windet sich weiter nach Bremen. Der Fluss teilt die Stadt Bremen in zwei Hälften, fließt unmittelbar an der Altstadt und am Schnoorviertel vorbei und ändert dann erneut sein Profil. Ein „Wehr“ markiert die Stelle, ab der die Weser in den Einfluss der Gezeiten gerät.

Für die Stadt Bremen hat die Weser bis heute eine große Bedeutung, denn Bremen wollte immer eine Seestadt sein. In früheren Zeiten war die Weser ein wilder, sich vielfach verzweigender Flusslauf mit vielen Sandbänken, Inseln und mit stark schwankenden Wasserständen, bei dem sich die Fließgeschwindigkeit verlangsamt und Stauwasser auftritt, was das Absinken von Erosionsmaterial begünstigte. Für die Schifffahrt bedeutete dies, dass sich immer wieder Untiefen bildeten und verlagerten. Aus ehemaligen Wäldern wurden Äcker, die große Mengen Erde in die Weser gelangen ließen. 

Die zunehmende Schiffsgröße war für den Ausbau der Weser die treibende Kraft. Die Weser wurde also von einem wilden Fluss zu einem ausgebauten Strom mit tiefer Fahrrinne. Zwischen Bremen und Bremerhaven schützen elf Meter hohe Deiche die Marschgebiete an der Unterweser vor Überflutungen. Immer breiter werdend, mündet die Weser kurz hinter Bremerhaven mit seinen gewaltigen Hafenanlagen in die Nordsee. 

Die Böttcherstraße in Bremen ist weihnachtlich dekoriert!
Das Pannekoekschip in Bremen
Das Pannekoekschip in Bremen

Was sind eigentlich Wehranlagen?

Wehranlagen erfüllen einen ganz wichtigen Bestandteil bei der Sicherstellung einer für die Schifffahrt ausreichenden Wassertiefe in Flüssen und Kanälen. Sie werden in Kombination zu einer Schleuse in die jeweiligen Seiten gebaut und dienen zur Regulierung des Wasserstandes, indem sie ihn aufstauen. Im Staubereich wird der Wasserspiegel angehoben und das Gefälle verringert. Durch den aufgestauten Wasserstand wird die Schiffbarkeit verbessert, bzw. hergestellt.

Tag 2 - Oldenburg

Morgens um 05.00 Uhr hörten wir die Maschine des Schiffes, denn das Schiff machte sich auf den Weg Richtung Oldenburg. Endlich ging es los! Nach dem Frühstück hatten wir die Gelegenheit, die weiten Landschaften an uns vorbeiziehen zu lassen. Uns erwarteten heute niedrige Brücken, deswegen blieb das Oberdeck heute gesperrt. Außerdem war das Wetter nicht entsprechend. Es wurden starke Wind-Böen mit viel Regen vorhergesagt.

Brückendurchfahrt auf der verregneten Hunte
Manchmal hat man auch einfach Pech mit dem Wetter ...
Historische Bauten in Oldenburg
Historische Bauten in Oldenburg

Ankunft in Oldenburg

Nach der Weser wurde der Kurs in Richtung Hunte fortgesetzt.  Wir waren sehr gespannt auf unseren Stadtspaziergang in Oldenburg. Pünktlich um 10.30 Uhr wurden wir von unseren Stadtführern vom Schiff abgeholt. In zwei Gruppen machten wir uns auf in die Innenstadt. 

Stadtrundgang in Oldenburg

Unsere Gäste waren hart im Nehmen, denn trotz Regen und starken Sturmböen nahmen alle an dem Ausflug teil. So mancher Schirm ging dabei zu Bruch. Mit etlichen Erklärungen zu vielen interessanten Gebäuden, standen wir dann vor der Lambertikirche. Die fünf Türme der Lambertikirche prägen das Stadtbild Oldenburgs, der höchste Turm misst 86 Meter. Unter dem Lambertiturm erwartete uns ein wunderschöner Weihnachtsmarkt. In etlichen Marktbuden konnten wir außergewöhnliche Auslagen entdecken, die uns gut gefielen.

Das beeindruckende Schloss Oldenburg aus dem 12. Jahrhundert wurde einst als Wasserburg errichtet und häufig von den wechselnden Besitzern umgebaut. Die Bewohner waren Grafen, Herzöge und Großherzöge. Hier am Schloss endete unser Rundgang und gemeinsam mit unserem örtlichen Stadtführer gingen wir zum Schiff zurück.

Individuell schlenderte man noch durch das wunderschöne und idyllische Nikolai-Viertel. Im Gegensatz zur belebten Fußgängerzone ein Ruhepol. Die Ruhe und die Gelassenheit in dem Viertel genossen wohl alle. Alternativ vergnügte man sich auf dem Weihnachtsmarkt.

Wussten Sie, dass der höchste Punkt in der Innenstadt von Oldenburg 7.30 m hoch ist und dass die Bewohner auf diesem „Berg“ keine Steuern bezahlen müssen? Alle Bewohner, die jedoch unterhalb von 6.80 m wohnen, müssen leider Steuern entrichten.

Unterwegs auf der Hunte

Heute konnten wir uns auf den Abend freuen, denn vor dem Abendessen stand in der Lounge unser exklusiver Sektempfang, auf Einladung von Hanseat Reisen, auf dem Programm. Frank, unser Bordreiseleiter, war aufgrund meiner Einladung auch dabei. Während die Gäste sich das Abendessen schmecken ließen, verteilten die „guten Geister“ des Schiffes das Tagesprogramm für den folgenden Tag. Dieses Programm sollte man gut studieren, damit man am nächsten Tag keinen Termin verpasst. Nach dem Essen zog es uns in die Lounge, um den Tag gemütlich bei netter Unterhaltungsmusik ausklingen zu lassen.

Seit Menschengedenken prägt der Schiffsverkehr die Weserregion. Während zwischen Bremen und Bremerhaven reger Verkehr und dynamische Häfen das Bild bestimmen, zeigen sich die Seitenarme der Weser umso idyllischer. Die Hunte bietet abwechslungsreiche Ausblicke auf Wälder, Felder, Sanddünen und Moorlandschaften, die immer wieder von kleinen Dörfern unterbrochen werden. Der Fluss ist 189 km lang und westlicher Nebenfluss der Weser in Niedersachsen. Er ist nach der Aller der zweitlängste Nebenfluss und durchquert bzw. berührt die Landkreise Osnabrück, Diepholz, Vechta, Oldenburg, die Wesermarsch sowie die Stadt Oldenburg. Hier trennt eine Schleuse den Küstenkanal von der Hunte. Die Schleuse „Oldenburg“ wurde mit dem Bau des Küstenkanals von 1922-1928 gebaut. Sie verfügt über eine Kammer, die 105 m lang und 12 m breit ist.

Unterwegs auf der Hunte
Was für ein schöner Ausblick!

Tag 3 - Leer

Auf dem Küstenkanal

Mit der Schleuse wird ein Höhenunterschied von bis zu 5.40 m überwunden. Am dritten Tag befuhren wir den Küstenkanal, eine rund 70 km lange Bundeswasserstrasse, die die Hunte bei Oldenburg mit der zum Dortmund-Ems-Kanal ausgebauten Ems bei Dörpen verbindet. Auf dem Küstenkanal ist wegen der absoluten Dunkelheit Nachtfahrverbot. Ein Nebenfluss der Ems ist auch die Leda in Niedersachsen, ebenso eine Bundeswasserstraße. Von den 25 km des Flusslaufs oberhalb der Mündung, sind die unteren 1,9 km Seeschifffahrts Straße, die oberen 23 km Binnenwasser-Straße. Im Nordwesten von Deutschland, in Westfalen, entspringt die Ems. Sie ist der längste Fluss, der ins Meer mündet und zwischen Quelle und Mündung seinen Namen beibehält. Der Fluss fließt von Nordwesten durch das ihr benannte Emsland in Niedersachsen. Ab dem Dollart, einer knapp 100 km² großen Meeresbucht, bildet die Ems die Grenze zur niederländischen Provinz Groningen. In Ostfriesland zwischen Emden und Eemshaven mündet die Ems in die Nordsee. Die Ems ist 371 km lang und auf 238 km schiffbar. Der Fluss wird in drei Abschnitte eingeteilt: die obere Ems zwischen Quelle und Lingen-Hanekenfähr, gefolgt von der Mittleren Ems zwischen Papenburg und der Unteren Ems von Papenburg und der Mündung in die Nordsee. 

Auf dem Küstenkanal
Auf dem Küstenkanal
Unterhaltsame Hinweis-Schilder am Wegesrand
Unterhaltsame Hinweis-Schilder am Wegesrand
Nach dem Frühstück versammelten sich alle wieder in der Lounge. Reiseleiter Frank erläuterte uns einige sehr interessante Dinge zum Küstenkanal, zur Landschaft, zur Schleuse und erklärte sehr genau das Bugstrahlruder. Am Nachmittag wollten wir Leer besuchen, die MS ARKONA legte dafür in Bollingerfähr an. Dort stand für uns um 13.30 Uhr ein Bus bereit, der uns nach Leer beförderte.
Das älteste Haus in der Altstadt von Leer
Der älteste Haus in der Altstadt von Leer

Die Stadt Leer liegt im südlichen Ostfriesland an der Mündung der Leda in die Ems. Ursprünglich befand sich der Stadtkern an einer Schleife der Leda in unmittelbarer Nähe der Mündung des Flusses; durch die Erweiterung ihres Gebietes und Eingemeindungen breitete sich die Stadt in Richtung Ems aus.

Im Rahmen unseres einstündigen Stadtrundganges bekamen wir die Schmuckstücke der Altstadt gezeigt. Dazu gehörte das alte Rathaus, dass im deutsch-niederländischen Renaissancestil von 1889 bis 1894 erbaut wurde. Es steht im Herzen der Altstadt von Leer, gleich gegenüber dem Waagen Gebäude am Hafen. Es ist nicht nur von außen eine Augenweide, denn im Innern findet man wunderschöne Bodenfliesen von Villeroy & Boch und Wand- und Deckenbemalungen mit einem prächtigen Festsaal. Die Altstadt von Leer besticht durch zahlreiche liebevoll restaurierte Gebäude, enge Gassen und mit einer Lage direkt am Wasser. Bei unserem „Bummel“ wurden wir direkt in alte Zeiten versetzt.

Das Haus „Samson“ ist ein denkmalgeschütztes Haus. Das im Gesims genannte Baujahr 1643 bezieht sich auf die Fassade, die in diesem Jahr gebaut wurde, der Kern des Hauses wurde sogar schon 1570 gebaut. Heute wird im Erdgeschoss die Weinhandlung „Wolff“ beherbergt, während im ersten und zweiten Obergeschoss eine private ostfriesische Wohnkultur ausgestellt ist.

Der Ratssaal in Leer
Der Ratssaal in Leer

Die Stadtwaage war eine öffentliche Einrichtung zum Wiegen von Kaufmannsgütern. Vor der Verbreitung überregional einheitlicher Maße, konnten Gewichte von Stadt zu Stadt unterschiedlich sein. Um Betrug zu verhindern, waren Kaufleute seit dem Mittelalter in verschiedenen Städten dazu verpflichtet, das Gewicht ihrer Handelswaren bei den Stadtbehörden feststellen zu lassen. Meistens musste dafür ein Waagegeld bezahlt werden.

Der Weihnachtsmarkt wurde nach dem Ausflug natürlich individuell besucht. Sehr schade, das Wetter spielte mal wieder nicht mit. Es regnete ununterbrochen. 

Zum Abendessen waren aber alle wieder pünktlich um 18.00 Uhr an Bord. Die MS ARKONA blieb über Nacht im Hafen liegen. Die Stadt war quasi vor der „Haustür“. Wer Lust hatte, konnte noch mal einen Landgang unternehmen. Wir hatten aber auch ein tanzfreudiges Ehepaar an Bord; die beiden ließen so gut wie keinen Tanz aus, während der Alleinunterhalter die entsprechende Musik spielte. Zwei Gruppen spielten allabendlich Karten, andere waren vertieft in ihre Bücher, während Strümpfe zu stricken wohl auch wieder ganz in Mode ist und sich großer Beliebtheit erfreut.

Die weihnachtlich geschmückte Lounge auf MS ARKONA
Die schön weihnachtlich geschmückte Lounge auf MS ARKONA

Tag 4 - Leer – Groningen

Morgens um 07.00 Uhr startete der Kapitän die Maschine. Wir legten früher als geplant ab. Es wurde wieder ein Sturm erwartet. Über den Dollart wollten wir in den Eemskanal/Niederlande abbiegen. Das hieß aber, dass wir für kurze Zeit auf dem offenen Meer waren. Wir sind ja auf einem Flussschiff und das darf dort nur bis zu einer gewissen Windstärke fahren. Der Sturm war ab 10.00 Uhr gemeldet, dem wollte der Kapitän zuvor kommen. Wir haben jedoch keinen Seegang und keinen Sturm gespürt. 

Die Fahrt über den Dollart bis zur Einfahrt in den Eemskanal überbrückte unser Reiseleiter Frank mit einer kleinen Sprachschule. Ein Kurs „Niederländisch“ zum alltäglichen Leben, für Begegnungen und übers Essen und Trinken, daran waren alle sehr interessiert und mit Begeisterung waren alle dabei. Inzwischen erreichten wir Delfzijl. Die MS ARKONA fuhr durch die großen Hafenanlagen, bis wir zum Eemskanal gelangten. Der Eemskanal verbindet in den Niederlanden Delfzijl mit der Stadt Groningen. Der Kanal ist 26,5 km lang und 60 m breit und wurde zwischen 1866 und 1876 angelegt. 1963 wurde er verbreitert und ist eine wichtige Schifffahrtsverbindung, insbesondere für Küstenmotorschiffe. 1958 wurde in Delfzijl eine zweite Verbindung mit der Ems gegraben. Der alte Kanal wurde von da ab nur noch für 
die Wasserabfuhr und der neue Kanal für die Schifffahrt benutzt. In dieser Zeit wurde auch der Industriehafen in Delfzijl gebaut.

Ankunft in Groningen
In Groningen angekommen, waren wir voller Erwartung auf unseren Stadtrundgang. Nach einer kurzen Busfahrt waren wir in der Innenstadt. Schnell wurden wieder zwei Gruppen gebildet. Eine Gruppe wurde von einem bildhübschen jungen Niederländer begrüßt. Er war unser Stadtführer. Die Damen der Gruppe waren „hin und weg“... Zugegeben, ich auch! Er erzählte uns sehr viel über Groningen, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in den Niederlanden. Die Stadt ist auf jeden Fall eine Besichtigung wert: Auf der einen Seite jung durch die vielen Studenten in der Stadt, auf der anderen Seite ist vieles aus der alten Geschichte der Stadt erhalten geblieben. Wir lernten das historische und das moderne Groningen kennen. Eine bildhübsche Altstadt und eine avantgardistische Architektur. Aber aufgepasst: Die Fahrradfahrer haben hier grundsätzlich Vorfahrt und davon sind unglaublich viele unterwegs. 63 % der Einwohner fahren Fahrrad. Da kann man sich sehr gut vorstellen, was dort auf den Radfahrwegen los ist.
Die MS ARKONA
Die MS ARKONA

Altstadt „Groningen“

Gut, dass wir mit dem Bus zur Anlegestelle zurückfahren konnten. Es war ein bitterkalter und ein zugiger Nachmittag, alle sahen recht durchgefroren aus. Der frühe Abend sollte noch einmal sehr vielversprechend werden. Der Kapitän und Frank hatten zu einem Galaabend eingeladen und wir zogen alle das Schönste an, was wir im Koffer hatten. Zunächst wurden wir in die Lounge zu einem Glas Sekt eingeladen und begrüßt. Frank nutzte die Zeit für Abreiseinformationen und seine Dankesgrüße. Im Anschluss daran erfolgte ein fließender Übergang ins Restaurant zum 6-Gänge Galadinner. Wie nett alles hergerichtet war. Vor der „Eistorte“ verabschiedete sich die Crew. Jeder einzelne Mitarbeiter wurde namentlich mit Nationalität noch einmal vom Hotelmanager vorgestellt. Die Eistorte war der krönende Abschluss. Der Rest des Abends wurde mit Koffer packen verbracht oder man traf sich noch einmal in der Lounge auf einen „Absacker“ bei netten Gesprächen und Tanzmusik.

Zauberhaftes Groningen
Das zauberhafte Groningen

Tag 5 - Groningen – Bremen

Die Reise war kurz, aber sehr intensiv. Die Stadtspaziergänge, die Weihnachtsmärkte, das schön weihnachtlich dekorierte Schiff, die fantastische gut schmeckende Küche - All‘ das konnten wir zusammen in der kurzen Zeit erleben. Schade, dass die Zeit so schnell vergangen ist. Bis 08.00 Uhr sollten wir unser Gepäck zur Abholung vor die Tür gestellt haben und um 08.30 Uhr sollten die Kabinen geräumt sein. Die Bereitstellung der zwei Busse war ab 09.00 Uhr geplant. Auch bei 30 Minuten Verspätung blieben alle Gäste friedlich. Zuvor konnten wir aber noch in aller Ruhe und ganz entspannt das letzte Frühstück genießen. Unsere Crew war fantastisch. Um das Gepäck musste sich niemand kümmern, es stand pünktlich draußen aufgereiht übersichtlich vor dem Schiff an der Pier.

Hanseat Reisen, Reisebegleiterin Gunda Würdemann-Ihnen

Liebe Gäste, ich möchte mich bei Ihnen recht herzlich, auch im Namen von Hanseat Reisen, bedanken und ich hoffe, dass Ihnen unsere kleine Stippvisite auf den Flüssen, Kanälen und in den Städten mit den Weihnachtsmärkten gut gefallen hat. Ich wünsche Ihnen alles Gute, bleiben Sie reisefreudig, eine schöne weitere vorweihnachtliche Zeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes NEUES JAHR 2020 bei allerbester Gesundheit. Passen Sie immer gut auf sich auf!
 Ihre Gunda

Gunda Würdemann-Ihnen, Reisebegleitung

Weihnachtliche Stimmung auf der ARKONA
Traumhaft!

Unsere Flussreisen


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Hanseat Reisen, Reisebegleiterin Gunda Würdemann-Ihnen

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