Boat Bike Tours
Gegen 08.45 Uhr geht es Richtung Museumsdorf Zaanse Schans. Der Eintritt ist frei und man sieht viele kleine holländische Geschäfte, wo zum Teil typische Handwerkskunst gezeigt wird (Holzschuh-Fertigung), div. Mühlen mit unterschiedlichen "Funktionen", Sägewerk etc. Der Besuch einzelner Mühlen/ Häuser ist zum Teil kostenpflichtig. Tatsächlich ist es ein offenes Museum auf einer großen Fläche. Der Charme unser Reise ist ja, dass jeder für sich unterwegs ist. So kann man Zeit und Ort einteilen, wo man verweilen möchte oder nicht.
Wir haben den Anblick genossen und uns dann weiter gen "De Rijp" gemacht, vorbei an dem Naturgebiet von "Leeghwater", Wiesen mit Schafen und Lämmern, Gänsen mit Küken usw. Eine tolle Tour durch die Natur. Der Ort De Rijp gleicht einem Museumsdorf, so malerisch liegt die Straße vor einem, die uns durch die Ortschaft führt. Ein kleines Café am Kanal direkt an einer kleinen Brücke lädt ein zu einem leckerem kleinen Lunch, Kaffee und Apfelkuchen ("De Oude Herberg").
Von dort aus ging es direkt weiter durch Graft und immer weiter am Wasser entlang, an Mühlen und immer geradeaus. In Oterleek haben wir noch bei einem gut sortierten Supermarkt angehalten. Am Ende erreichen wir nach 44 km Alkmaar und bekommen den aktuellen Standort von unserer Reiseleiterin geschickt, da die ARKONA nicht ganz dort festmachen konnte, wo es ursprünglich geplant war. Nach ein bisschen Sucherei sind wir mit 52 km auf dem Tacho bei Sonnenschein um 15.30 Uhr zurück am Schiff angekommen. Was für ein wunderbarer erster Tag, begleitet von so vielen Eindrücken, von grüner Landschaft, viel Natur, pittoresker Architektur und prima "Radwetter". Um 18.00 Uhr geht es weiter mit der Vorstellung des nächsten Tages. Das Essen folgt um 18.30 und um 21.00 Uhr wird zum "Kneipenquiz"-Abend eingeladen. Wir machen mit und gewinnen sogar!
Es ist bereits beim Aufbruch gegen 08.45 Uhr recht warm und wir haben uns für die lange Tour entschieden. Nach kurzer Fahrtzeit erreichen wir bereits Bergen, welches wir passieren und uns von den "mondänen" und schicken Häusern und Villen beeindrucken lassen. Nach kurzer Zeit sehen wir quasi mitten im Ort Schoorl eine riesige Düne, die aus dem Wald herunter auf einen Platz stößt. Ein kurzer Marsch nach oben muss sein und ich bin froh, als ich es geschafft habe.
Wir folgen der beschriebenen Strecke und betreten das Duinreservaat (Nationalpark). Es sind Automaten aufgestellt, an denen man seine Eintrittskarte kaufen kann. Uns wurden diese bereits am Vorabend von Hans ausgehändigt. Vorbei an unendlich schöner Dünenlandschaft auf hervorragend ausgebauten, befestigten Wegen fahren wir zum im Programm angegebenen Standcafé Paal 29 (Schoorl aan Zee). Hier treffen wir auf einige Mitreisende und genießen ein kühles Bier und einen leckeren Kaffee in der Sonne – tolle Adresse mit Blick auf den kilometerlangen Strand. Der ein oder andere traut sich auch bereits ins Wasser (es ist noch SEHR kalt!) Weiter geht es durch Bergen aan Zee und die Dünenlandschaft, sogar Wildpferde sind zusehen.
Nach ein paar Kilometern durch die von Tulpen-Feldern durchzogene Landschaft erreichen wir wieder Alkmaar. Hier lohnt sich ein Bummel durch die Fußgängerzone. Hier sollten Sie unbedingt die Seitenstraßen durchqueren. Es gibt viele geschmackvolle Geschäfte und Einzelhandelsläden. Um 14.00 Uhr heißt es "Alle an Bord" und um 14.45 Uhr ist alles startklar und wir legen bei Sonnenschein ab Richtung Den Helder.Ankunft ca. 20.00 Uhr. Mein Mann kommt erst hier an Bord. Er ist die gesamte Strecke per Rad gefahren, war einige Stunden vor uns am Ziel, hat sich das Marinemuseum angeschaut und hatte am Ende 62 km auf dem Tacho...auch gut machbar.
Es wurden zwei Gruppen-Abfahrten angeboten, damit wir alle gut zur Fähre nach Texel kommen. Simone ist um 08.00 Uhr gestartet und Hans um 09.00 Uhr (die Fahrt zur Fähre dauert nur ein paar Minuten und die Abfahrt ist immer um "halb"). Auf Texel angekommen haben wir uns für die entgegengesetzte Richtung entschieden, also die Knotenpunkte rückwärts lesen quasi. Vorbei durch das süße Dorf Den Helder, über die Dünenlandschaft zum Bade- und Touristenort De Koog. Hier gab ein Eis auf die Hand und dann ging es weiter Richtung "Hauptstadt" De Berg.
Die Stadt ist ebenfalls sehr touristisch, natürlich insbesondere die Fußgängerzone, aber es wirkt niedlich und man findet auch noch ruhige Plätzchen. Vorbei an Tulpen-und Hyazinthen-Feldern, an unzähligen Wiesen mit Schafen und Lämmern. Es heißt übrigens, es gibt 14.000 Einwohner und ebenso viele Schafe. Den Abschluss sollte der Besuch bei der Texeler Brauerei bilden, die aber leider für den Verzehr vor Ort geschlossen hatte. So gab es Bier für zu Hause aus dem Laden und wir sind – bedingt durch starken Gegenwind – mit viel E-Unterstützung zurück zur Fähre gefahren. Wir haben die Fähre um 16.00 Uhr geschafft. Zurück auf dem Schiff gab es erst einmal Kaffee und ein Päuschen.
Um 18.00 Uhr war dann Briefing für den nächsten Tag. Um 18.30 Uhr gab es ein extra vom Koch zubereitetes indonesisches Buffet, serviert von traditionell gekleidetem Personal. Das Essen – egal ob Fleisch, Fisch oder vegetarisch – war wirklich ausgezeichnet. Im Anschluss haben wir mit Hans mit ca. 15 Personen einen kleinen Spaziergang unternommen und das Hafengebiet erkundet. Hier befinden sich das Marinemuseum, das Reddingmuseum und diverse Lokale mit schönem "Industrie-Chic". Und zum Abschluss des Tages hat ab 21.00 Uhr ein Entertainer/ Alleinunterhalter für einen unterhaltsamen Abend mit toller Musik und Gesang gesorgt. Es wurde das Tanzbein geschwungen und Polonaise getanzt.
Das Boot hat gegen 05.45 Uhr abgelegt und wir sind über das Ijsselmeer nach Stavoren gefahren. Ankunft war gegen 11.00 Uhr. Um 11.30 Uhr gingen wir von Bord und den Deich entlang u.a. vorbei am Denkmal zur Erinnerung an die Schlacht bei Warns. Wir machten Pause in dem kleinen Dorf Koudoum, welches man über ruhige Fahrradwege entlang der Wasserläufe erreicht. Nach leckerem Kaffee und hausgemachtem Kuchen geht es weiter an der Straße, dieses Mal (was sehr selten vorkommt) ohne separatem Radweg Richtung Workum.
Die Ortsmitte lädt zum Verweilen ein, es gibt verschiedene Museen, Fisch-Restaurants/-Imbisse, Cafés usw. Wir haben uns für die Weiterfahrt am Deich nach Hindeloopen entschieden und sind von dort aus über Mokwerum nach Stavoren – zwischen Schafen, Deich und Weideland. Ankunft am Schiff war gegen 16.30 Uhr. Um 18.30 Uhr stand das Briefing an und um 19.00 Uhr Abendessen. Nach dem Essen haben wir uns noch die Beine vertreten und der „Frau von Stavoren“ („Wyfke fan Starum“) einen Besuch abgestattet. So haben wir bei einem schönen Sonnenuntergang den Abend beendet.
Wir sind am 6. Tag um 08.30 Uhr von Bord und haben erstmal einen Abstecher zum Schloss (Kasteell Radboud) gemacht. Von außen ist es allein schon sehenswert mit seinem Wassergraben und der exponierten Lage. Dann ging es weiter entlang der Dampfeisenbahnlinie Richtung Twisk. Auf dem Weg kamen wir schon durch ein Dorf, welches bereits für den Oranje-Tag mit holländischen und orangen Fähnchen usw. nett geschmückt war. Twisk ist ein Ort, den man wirklich mit Muße durchfahren sollte: so liebevoll gestaltete Gärten und so schöne Anwesen.
Die Durchgangsstraße bietet viel zu sehen. Die Bauernhöfe mit den pyramidenförmigen halb reetgedeckten Dächern sind besonders sehenswert. Diese Form der Dachdeckung ist für uns eher ungewöhnlich, da wir nur Dachziegel oder Reet kennen. Hierzu haben wir unsere holländischen Tischnachbarn befragt: Das Reet war früher für jedermann verfügbar. Das gab es quasi kostenlos, da es überall angebaut wurde. Dachpfannen standen dagegen früher für Wohlstand.
Nachdem wir gegen 06.00 Uhr in Enkhuizen abgelegt haben, waren wir um ca. 08.15 Uhr in Volendam. Als alle von Bord waren, sind wir ein kleines Stück bis zur Käserei Jacobshoeve geradelt. Hier gab es eine sehr kurz gehaltene Einführung in die Käseherstellung und dann bekamen wir die Möglichkeit, uns durch diverse Käsesorten zu probieren (Kuh-, Ziegen- und Schafskäse wird hier produziert) und diesen natürlich auch käuflich zu erwerben. Von dort aus ist jeder für sich weiter geradelt.
Wir haben uns für die lange Tour entschieden, d.h. den Abstecher per Rad über den Damm nach Marken unternommen. Das Dorf war auch schon für den Königstag (Koningsdag 26.04.) festlich geschmückt und bezaubert durch kleine auf Stelzen gebaute Häuser. Nachdem wir uns ein wenig umgeschaut haben, ging die Tour wieder über den Deich und Richtung Broek in Waterland. Dieser Ort besticht ebenfalls durch einen malerischen alten Ortskern. Hier kann man das ein oder andere Café besuchen.
Wir sind nach kurzer Pause über Waterland und Zunderdorb nach Randsdorg und Durgerdam (Markermeer) gefahren bis zum Stadtgebiet Amsterdams. Und wir waren positiv überrascht, dass dieses so beschauliche Stück schon zu Amsterdam zählt: Kleine, wie an einer Schnur aufgereihte Häuser mit Bänken vor der Tür und Menschen, die vor ihren Häusern in der Sonne gesessen, geredet, getrunken und gegessen haben. Es war alles sehr beschaulich und sehr ruhig, trotz der unmittelbaren Nähe zur Hauptstadt.
Ein paar Kilometer weiter, immer entlang des gut ausgezeichneten Knotenpunktes 5, haben wir die Fähre erreicht, die uns kostenlos auf die andere Uferseite direkt zum Amsterdamer Bahnhof gebracht hat. Hier haben wir kurz den Tunnel durchquert und sind genau auf der anderen stadtzuwandten Seite rausgekommen, wo rechts die Boote für die Grachtenfahrten ablegen und man links auch zu dem Parkhaus für die Fahrräder kommt. Da wir die Ruhe der letzten Woche sehr genossen haben, war uns die Stadt zu voll und wir beschlossen, uns Richtung Liegeplatz (Minervahaven) zu bewegen.
Auf dem Weg haben wir noch ein "Abschlussgetränk" draußen in einer netten Bar genommen und sind um 16.00 Uhr am Anleger gewesen, wo auch kurz darauf die ARKONA festgemacht hat. Wir haben ein letztes Mal Kaffee und Kuchen an Deck genossen und waren um 18.00 Uhr zum "Abschluss-Briefing" von Like im Salon. Um 18.30 Uhr gab es das "Kapitänsdinner", mit Wunderkerzen in der Eistorte und einer Parade der Crew. So wie man sich eben den letzten Abend auf einem "Kreuzfahrer" vorstellt. Nur der Smoking und das Abendkleid mussten nicht sein und entsprechend war es genau nach unserem Geschmack. Sportlich, leger, gepaart mit guter Laune, netten Gesprächen und einer ungezwungenen Atmosphäre.
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