Vom Kreuzfahrt-Terminal Filipstad aus ließ sich das moderne Hafenviertel Aker Brygge in nur wenigen Minuten erreichen. Auffällig sind die modernen Gebäude und zahlreichen Restaurants, die dem Viertel eine lebendige, urbane Atmosphäre verleihen. Die breiten Promenaden laden zu einem entspannten Spaziergang ein, während man das geschäftige Treiben der Stadt beobachtet und das Flair eines modernen Oslo hautnah erlebt. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Festung Akershus, die sich auf der Halbinsel Akersneset direkt am Ufer des Oslofjords befindet.
Nur einen kurzen Spaziergang von Aker Brygge entfernt befinden sich das imposante Osloer Rathaus und das Nobel-Friedenszentrum. Das Rathaus beeindruckt durch seine markante Architektur und die kunstvollen Wandmalereien, die Geschichten aus der norwegischen Geschichte erzählen. Der Eintritt ist frei. Gleich daneben lädt das Nobel-Friedenszentrum zu einem Besuch ein: Hier erfährt man mehr über die Friedensnobelpreisträger und die Ideen hinter dem berühmten Preis. Beide Orte liegen zentral und lassen sich perfekt zu Fuß erkunden – ideal, um Kultur und Geschichte auf engem Raum zu erleben.
Wussten Sie schon? Früher wurde der Friedensnobelpreis im Nobel-Friedenszentrum verliehen. Seit 1901 geschieht dies im Rathaus.
Auf dem Weg zum königlichen Schloss kommt man am Nationaltheater Oslo vorbei, dessen klassizistische Fassade und geschichtsträchtige Bühne einen kurzen Blick wert sind. Das Nationaltheater wurde 1899 eröffnet und ist bis heute eine der wichtigsten Bühnen Norwegens – viele berühmte Dramen von Henrik Ibsen hatten hier ihre Uraufführung.
Vom Nationaltheater aus führte mich mein Weg zum königlichen Schloss. Das Schloss ist die offizielle Residenz des norwegischen Monarchen und wird vor allem für repräsentative Zwecke genutzt. Genau wie in London sieht man auch hier wechselnde Wachen. Auch ein schönes Fotomotiv ist das Parlamentsgebäude, nicht unweit des Königspalastes entfernt. Das Stortinget (Parlament) ist das politische Herz des Landes: Hier werden Gesetze verabschiedet und politische Debatten geführt.
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Wussten Sie schon? In Norwegen gibt es zwei offizielle Schreibsprachen: Bokmål, das vor allem in Städten genutzt wird, und Nynorsk, das aus ländlichen Dialekten entstand, um die norwegische Identität nach der Unabhängigkeit von Dänemark zu stärken. Auf Schildern und in offiziellen Texten stößt man daher oft auf beide Varianten – und in den Schulen müssen die Kinder tatsächlich beide Schreibsprachen lernen.
Vivienne Philipp, Reise-Expertin Online-Marketing
Nach dem Besuch vom königlichen Schloss und Parlament führt der Weg in Oslos lebhafte Einkaufsstraße Karl Johans gate, die sich vom Schloss bis zum Hauptbahnhof erstreckt. Hier reihen sich Geschäfte, Cafés und Restaurants aneinander und laden zu einem kurzen Bummel ein. Auch Souvenirshops lassen sich hier finden. Hier entdeckt man viele kleine Trolle, denn sie sind ein klassisches Symbol der norwegischen Folklore und ein beliebtes Mitbringsel für Touristen.
Wussten Sie schon? Besonders auffällig sind die Zitate des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen, die in Edelstahlplatten in den Gehweg eingelassen sind. Die Platten markieren den Spazierweg, den Ibsen selbst täglich zurücklegte – von seiner Wohnung bis zum Grand Café, wo er mittags regelmäßig einkehrte.
Nur wenige Schritte entfernt liegt das Munch-Museum, das dem berühmten norwegischen Maler Edvard Munch gewidmet ist. Hier kann man seine bekanntesten Werke bestaunen, darunter „Der Schrei“, und mehr über das Leben und die künstlerische Entwicklung des Künstlers erfahren. Leider hatte ich keine Zeit, in das Museum zu gehen. Doch auch von außen ist das Museum beeindruckend.
Tipp: Wer das beste Foto von Opernhaus und Munch-Museum machen möchte, sollte auf die gegenüberliegende Seite gehen: Von dort aus lassen sich beide Highlights perfekt auf einem Bild einfangen.
Wer noch einen zusätzlichen Tag in Oslo hat, kann die Stadt noch weiter erkunden: Ein Besuch des Vigeland-Skulpturenparks lohnt sich, um die über 200 beeindruckenden Skulpturen von Gustav Vigeland in einem weitläufigen Park zu entdecken – perfekt für einen entspannten Spaziergang im Grünen. Alternativ bietet sich ein Ausflug zur Holmenkollen Skisprungschanze an, von wo man nicht nur die berühmte Sprungschanze besichtigen, sondern auch einen fantastischen Blick über die Stadt und den Oslofjord genießen kann.
Alles in allem zeigt sich Oslo als Stadt, die sich wunderbar zu Fuß entdecken lässt: moderne Architektur, historische Gebäude, lebhafte Einkaufsstraßen und faszinierende Kunstwerke liegen oft nur wenige Minuten voneinander entfernt. Selbst in nur wenigen Stunden bekommt man einen lebendigen Eindruck von der Vielfalt der norwegischen Hauptstadt – vom pulsierenden Hafenviertel über die königlichen und politischen Sehenswürdigkeiten bis hin zu den kulturellen Highlights wie dem Opernhaus und dem Munch-Museum. Wer einen kompakten Spaziergang durch Oslo unternimmt, kann auf engem Raum Geschichte, Kultur und urbane Atmosphäre genießen. Oslo ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
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